Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt gegen X wegen Manipulation von Algorithmen, die ausländische Einmischung ermöglichen. Ermittlungen konzentrieren sich auf 2 schwerwiegende Vorwürfe: „Beeinflussung des Betriebsablaufs“ und „betrügerische Datenextraktion“ aus einem Computersystem durch eine organisierte Gruppe.
Es handelt sich dabei um schwere Computerhacking-Delikte, die nach französischem Strafgesetzbuch mit bis zu zehn Jahren Haft und einer Geldstrafe von 300.000 Euro geahndet werden können.
Die Einsetzung eines Sonderermittlungsdienstes ermöglicht es der Staatsanwaltschaft theoretisch, Durchsuchungen, Beschlagnahmungen und Vernehmungen anzuordnen.
Pariser Staatsanwaltschaft gegen X wegen ausländischer Einmischung
Laufend 🇫🇷 Frankreich
Strafrecht
📋 Übersicht
| Gerichtsakte | https://www.techpolicy.press/tracking-the-paris-prosecutors-investigation-into-elon-musks-x/ |
|---|---|
| Verfahrensart | Strafrecht |
| Rechtsgebiet | ausländische Einflussnahme |
| Eingereicht am | 11.07.2025 |
| Nächste Anhörung | 20.04.2026 |
Beteiligte
Kläger
Pariser Staatsanwaltschaft
Beklagter
SpaceXAI/ xAI / X / Twitter
Big Tech
Beschreibung
Timeline & Updates
Pressemitteilung
03.02.2026
Wichtig
Razzia in französischen Büros von X
französischen Behörden für Cyberkriminalität durchsuchten am Dienstag, den 3. Februar, die französischen Büros des sozialen Netzwerks X, wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Durchsuchung erfolgte im Rahmen von Ermittlungen wegen mutmaßlicher politischer Einflussnahme und Verbreitung von Deepfakes mit sexuellem Inhalt. Seit 12 Monaten ermittelt die Behörde, ob der X-Algorithmus rechtsextreme Meinungen bevorzugt; hinzu kommen aktuelle Ermittlungen wegen der sexuellen Deepfakes aus den letzten Wochen. Elon Musk und Ex-CEO Linda Yaccarino wurden zu freiwilligen Vernehmungen am 20. April einbestellt.
Eingetragen von @coffeeholic am 07.02.2026 06:42
🔗 Quellen
ℹ️ Metadaten
| Erstellt am | 30.11.2025 17:33 |
| Erstellt von | @coffeeholic |
| Zuletzt geändert | 07.02.2026 |